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Klarinetten-Quartett Carcoma 

Konzert aus der Reihe

„Kultur im Landkreis“

mit dem

Carcoma Klarinetten-Quartett

So, 26. 10. 08, 18 Uhr

Das Carcoma-Ensemble (v.l.n.r.: Stephan Oberle, Nils Schönau, Anne Scheffel, Martin Knupp) wurde im Sommer 2000 von Studenten der Musikhochschule Köln gegründet. Alle vier Mitglieder sind mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und lernten sich beim gemeinsamen Studium in der Hochschulklasse von Prof. Ralph Manno kennen.

Das Repertoire reicht von Bearbeitungen barocker unnd klassischer Musik über moderne Originalkompositionen bis hin zur Unterhaltungsmusik. Das Ensemble spielt in unterschiedlichen Besetzungen, die sich aus der hohen Klarinette, der normalen Klarinette, dem Bassetthorn und der Bassklarinette zusammensetzen.

Seit Januar 2002 ist das Ensemble Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung "Life-Music-Now". Übrigens, der Name Carcoma stammt aus dem Spanischen und bedeutet Holzwurm...

Beim Konzert in Vinningen geht der Bogen von Bachs „Air“ und Händels „Ankunft der Königin von Saba“ bis hin zu  Gershwins „Summertime“. Das Ensemble spielt in unterschiedlichen Besetzungen, die sich aus der hohen Klarinette, der normalen Klarinette, dem Bassetthorn und der Bassklarinette zusammensetzen. Seit Januar 2002 ist das Ensemble Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung "Life-Music-Now".

Die Mitwirkenden beim Konzert in Vinningen im einzelnen: Anne Scheffel, Hannah Gröschl (Klarinette), Nils Schönau (Klarinette, Hohe Klarinette), Martin Knupp (Bassklarinette).

 

Das Klarinetten-Quartett „Carcoma“ beim exzellenten Aufspielen in der Alten Kirche, von links nach rechts Hannah Gröschl, Nils Schönau, Martin Knupp und Anne Scheffel

Klarinetten-Konzert sorgt für Begeisterung

Ein wahres Feuerwerk an Klarinettenmusik aus alter wie aus neuer Zeit durften die rund vierzig Zuhörer des „Carcoma“-Konzerts im Kulturzentrum „Alte Kirche“ genießen. Das Klarinetten-Quartett mit seinen Mitgliedern Anne Scheffel, Hannah Gröschl, Nils Schönau und Martin Knupp erwies sich sowohl fachlich wie interpretorisch meisterlich.

Mit Händels „Ankunft der Königin von Saba“ eröffnete man den Präsentationsreigen aus klassischen wie modernen Werken, um über Bach und Böhm mit Albinonis Sonate in g-Moll den ersten Block abzuschließen. Anschließend widmete man sich zeitgenossischen Stücken beziehungsweise Arrangements, angefangen von Ferenc Farkas „Alten ungarischen Tänzen“, über Dave Brubecks „Blue Rondo à la Turk“ bis hin zu George Gershwins Blues „Summertime“.

Während der erste Teil noch in musikangebrachter Gemessenheit interpretiert wurde, gingen die vier Klarinettisten bei der Intonation der Jazz-Standards wie der Beispiele aus der U-Musik zunehmend aus sich heraus und demonstrierten sozusagen freudvolle Ausgelassenheit. Dazu machte Nils Schönau, der neben der Klarinette auch teilweise die hohe Klarinette einsetzte, erläuternde bis humorvolle Vorausbemerkungen.

Das Zusammenspiel erwies sich als durchweg souverän, ganz gleich, welchen Schwierigkeitsgrad das jeweilige Stück aufwies. Keinerlei Verbissenheit oder Unsicherheit war zu irgendeinem Zeitpunkt zu verspüren. Roland Schwindinger, zuständig für die Reihe „Kultur im Landkreis Südwestpfalz“, hatte mit diesem Ensemble, zu dem mit Martin Knupp, Bassklarinette, auch ein Lehrer der Kreismusikschule Südwestpfalz gehört, wieder einmal einen echten Glückgriff getätigt.

Für die Zuhörer war dies schon recht bald spürbar und so brachten sie ihre Zufriedenheit und Freude an dem musikalischen Angebot durch einen zunehmend kräftigeren und anhaltenderen Beifall zum Ausdruck. Keine Frage, dass sich diese positive Resonanz auf die Akteure übertrug und deren Aktivitäten noch beflügelte. Mit zwei modernen Zugaben bedankten sie sich schließlich für die offensichtliche Anerkennung ihrer Leistungen durch ein überaus angetanes Publikums.