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Malerei von Artur Bozem  

Ausstellung

Malerei

von

Artur Bozem

So, 2. 11. 08, 15-18 Uhr

und

So, 9. 11. 08, 15-18 Uhr

Der Maler und Grafiker Artur Bozem aus Rosenkopf:

 

1952   geboren in Neuwied / Rhein

1970   Abschluss der Ausbildung als Werbe-Designer

1972-74  Studium an der Werbefachschule Köln (Werbegrafik, Design)

1975-83  Tätigkeit als Grafiker in Köln

1974   Mitbegründer der „Künstlergruppe der Pellenz“

seit 1984  Lehrtätigkeit im künstlerischen Bereich          

 

Einzelausstellungen ( Auswahl )

2004    Zweibrücken, Park-Galerie; Dahn, Kreisgalerie

2005    Mainz, Landtag (mit Martin Schöneich);

  Luxemburg, Chateau de Bourglinster

2007    Wörth/Rhein, Galerie "Altes Rathaus";

  Andernach, Galerie "Kunsthaus Schöne"

 

Auszeichnungen

1970:   1. Preis der Rhein-Zeitung Koblenz  für Grafik

1986:   Preis der „Käthe-Dannenmann-Stiftung“  für Freiplastik

1987:   1. Preis der „Deutschen Diabetes-Gesellschaft“  für Grafik

2003:   „Kaiser-Lothar-Preis“ der Europäischen Vereinigung  Bildender

            Künstler ( EVBK ) für Malerei

2006: Kunstkalender der Fa. Thyssen Stahl

 

Zahlreiche Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Bilder, die nicht verstanden sein wollen

Mitreißend musikalisch durch den Trulber Pianisten Daniel Engels umrahmt, wurde im Kulturzentrum „Alte Kirche“ die Ausstellung von 20 großformatigen Bildern des Malers Artur Bozem aus Rosenkopf eröffnet. Nachdem es sich durchweg um abstrakte Gemälde handelt, hatte man sich für passende moderne Klavierstücke entschieden.

Präsentiert werden die Werke sowohl im Kirchenschiff und der Empore als auch im ersten Turmobergeschoss. Der Kulturbeauftragte verwies darauf, dass es sich um die letzten Ausstellung von Malerei in diesem Veranstaltungsjahr handelt. Des weiteren unternahm er es, seine persönlichen Eindrücke von der Präsentation zu schildern. Demnach sind alle Bilder in gedämpften Farben gehalten, die in erster Linie alle Schattierungen von Weiß bis Schwarz oder Braun enthalten. Bei etlichen leuchten die Farben Blau, Rot und Orange heraus.

Abgebildet sind eckige Formen jeglicher Art, abgegrenzt oder sich gegen die Umgebung auflösend. Hinzu kommen Winkel und Linien, alles ineinander verschachtelt, miteinander verwoben oder ineinander verschmolzen, ein wahres Konglomerat, teilweise durch Schatten eine Tiefe vortäuschend, doch zumeist auf die Oberfläche beschränkt.

Ausgehend von dem Kishonwort „An den modernen Gemälden ist nur noch eines verständlich: die Signatur“, stellte Feldner Zitate von Plutarch und dem noch weit früheren Simonides gegenüber, wonach „Malerei eine stumme Poesie“ sei. In diesem Sinne sah er das Ausgestellte als Sinnbilder des realen Lebens, animierend zur Reflexion und Interpretation. Dafür sprächen auch die Bildtitel, angefangen von „Vasallen“ über „Prophet“ bis hin zu „Bewegung“ und „Entfesselt“.

Der Maler selbst war nicht anwesend. Zu ihm und seinen Werken äußerte sich an seiner Stelle die ebenfalls künstlerisch tätige Ehefrau Monika Bozem. So stellte sie heraus, dass es sich bei der Ausstellung um eine gezielte Werkauswahl handelt, und zwar im Hinblick auf Malstil und Farbverwendung. Des weiteren erwähnte sie die Einbeziehung vieler Materialien, unter anderm auch von Erde, speziell bei den Werken „Sickinger Erde I und II“. Gerade sei auch eine Schaffensperiode zu Ende, in deren Vordergrund die Aktmalerei gestanden hätte.

Zum Bildinhalt meinte sie, dass man diesen nicht verstehen müsse. Verbildlicht worden seien in erster Linie persönlich Erfahrenes und Erlebtes. Beispielhaft nannte sie die Bilder „Feuervogel“ und „Kuti“, deren Werden das ganzkörperliche Erleben afroamerikanischer Musik vorausgegangen sei. Die Vorliebe des Malers für die keltische Kultur kommt dagegen in den Bildern „Fundstätte“ und „Baldur“ zur Geltung.

Monika Bozem vor dem zweiteiligen Bild „Vasallen“ ihres Ehemanns Artur Bozem, derzeit aufgehängt im Chor der „Alten Kirche“